Hospitation - Probearbeiten

Zu den Einsatzstellenstandards gehört, dass Freiwillige vor der Unterzeichnung der Vereinbarung ein bis zwei Tage in ihrem zukünftigen Einsatzfeld hospitieren. Dies ermöglicht beiden Seiten eine bessere Beurteilung, ob der geplante Freiwilligendienst gelingen kann. Enttäuschungen und frühzeitige Abbrüche werden so reduziert.

Auf der Anleiter*innenfortbildung im Juni 2019 wurde mal gesammelt, was für einen gelungenen Hospitationstag wichtig ist.

 

Wichtiges aus der Perspektive des/der Hospitanten*in

  • Als Vorbereitung auf den Tag evtl. ein kurzes Infoschreiben
  • Netter Empfang, am besten von der voraussichtlichen Anleitung
  • Klarer Ablauf des Tages soll am Anfang erklärt werden
  • die Möglichkeit haben, Grenzen zu setzen
  • Arbeitsfelder sollen an diesem Tag deutlich werden
  • Die Zielgruppe treffen. Erste Kontakte aufbauen, sich selbst ausprobieren dürfen
  • Das Team kennen lernen
  • Ein Gefühl dafür bekommen, ob die Aufgaben und die Menschen zu mir passen
  • Herausforderungen und die eigene Haltung zum Thema Nähe
  • Distanz besprechen
  • Zeit für vier-Augen-Gespräche
  • Informationen dosieren, nicht alles auf einmal
  • Eine Auswertung am Tagesende
  • Feste Absprachen über das folgende Procedere: Wer meldet sich bis wann, in welcher Form

 

 Wichtiges aus Perspektive der Einsatzstelle

  • Zeitliche Ressourcen haben, um dem Hospitant*innen in Ruhe mit Respekt und Wertschätzung begegnen zu können
  • Struktur vorher überlegen und im Team kommunizieren
  • Vorher überlegen: wo kann der/die Hospitant*in gut und angemessen in Kontakt mit der Zielgruppe kommen um sich selbst auszuprobieren
  • Motivation des/der Hospitanten*in herausfinden, Interesse an Hintergründen und Persönlichkeit zeigen, gutes Kennenlernen
  • Fragen des/der Hospitanten*in "rauskitzeln"/ einfordern
  • Ein Gefühl dafür bekommen, ob es passt
  • Dem/der Hospitanten*in seine/ ihre Rolle erklären
  • Herausforderungen und die Haltung zum Thema Nähe - Distanz besprechen
  • Struktur und Teamkonstellation der Einsatzstelle erklären
  • Das Gefühl vermitteln, der/die Freiwillige ist ein/e Suchende*r/ Lernende*r und wird als zusätzliche Kraft gesehen. Er/sie ist kein/e "Lückenbüßer*in"
  • Sensible Wortwahl, immer wieder den Blick des/der Hospitanten*in einnehmen
  • Daran denken, dass dies wahrscheinlich der erste Kontakt zur Arbeitswelt, zum Einsatzfeld und zur Zielgruppe ist


  

Plakate der Anleiter*innenfortbildung Hospitation

Juni 2019

 

 

 

 

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