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Nachrichten

Corona-Pandemie

Letzte Änderung 13.04.2021

Die Corona-Pandemie stellt die Einsatzstellen, die Freiwilligen und auch uns weiter vor große Herausforderungen. Einige Freiwillige können sich schon jetzt impfen lassen!

 

COVID-19-Erkrankung – Arbeitsunfall

Wenn mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass sich eine Freiwillige bzw. ein Freiwilliger bei der Ausübung ihres bzw. seines Freiwilligendienstes mit Corona infiziert hat, dann sollte in jedem Fall eine Meldung an die Unfallkasse erfolgen. Dort prüft man dann, ob möglicherweise ein Arbeitsunfall vorliegt. Dies ist insbesondere im Hinblick auf mögliche Langzeitfolgen einer Corona-Infektion für die Betroffenen von Bedeutung.

In jedem Fall gilt für jeden Versicherten bzw. für jede Versicherte: Bei der Prüfung der Voraussetzungen eines Arbeitsunfalls ist aber stets zu berücksichtigen, ob im maßgeblichen Zeitpunkt einen intensiven Kontakt zu anderen infektiösen Personen in nicht versicherten Lebensbereichen (z.B. Familie, Freizeit oder Urlaub) bestanden hat. Bei der Prüfung durch die Unfallkasse ist im Ergebnis in jedem Einzelfall eine Abwägung erforderlich, bei der alle Aspekte, die für oder gegen eine Verursachung der COVID-19-Erkrankung durch die versicherte Tätigkeit sprechen, zu berücksichtigen sind. Nur die Infektion, die infolge der versicherten Tätigkeit eingetreten ist, erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen eines Arbeitsunfalles.

Impfungen gegen Corona

In Hessen wurde die Coronavirus-Impfverordnung vom 8. Februar 2021 zum 24. Februar 2021 wie folgt geändert:
1. Nach § 3 Absatz 1 Nummer 6 wird folgende Nummer 6a eingefügt:
„6a. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,

Klärt in eurer Einsatzstelle, ob das auch für Freiwillige gilt, wenn ihr euch impfen lassen wollt.

In Rheinland-Pfalz können sich Freiwillige in Kindertagesstätten, Grundschulen und Förderschulen schon jetzt gegen Corona impfen lassen. Wenn ihr das möchtet, sprecht mit eurer Einrichtungsleitung bzw. eurer Anleitung ab, ob die Anmeldung über die Einsatzstelle läuft, oder ob ihr euch eigenständig um einen Impftermin kümmert.
Um einen Impftermin zu erhalten, benötigt ihr folgenden

Schließung der Einrichtung / Keine Aufgaben für Freiwillige

Sollten Sie keine Aufgaben für Ihre Freiwilligen haben, und die Freiwilligen sollen deshalb nicht in die Dienststelle kommen, ist dies grundsätzlich möglich. Wichtig ist, dass der/die Anleiter*in weiter Kontakt zu den Freiwilligen hält und ihnen dadurch kein Nachteil entsteht. Auch hier gilt der allgemeine Grundsatz, Freiwillige sollten so weit wie möglich anderen Mitarbeiter*innen gleichgestellt sein, ohne die Besonderheiten eines Freiwilligendienstes zu missachten. Auch Heimarbeit ist grundsätzlich möglich. Diese ist dem "zuhause sein ohne Aufgaben" vorzuziehen. Beteiligen Sie ihre Freiwilligen bei der Ideenfindung, was sie trotz Corona-Pandemie sinnvolles tun können.


Befristeter Einsatz von Freiwilligen in Impfzentren und Seniorenheimen

Die Bundesfamilienministerin bittet darum, dass Freiwillige bei Engpässen vorübergehend in Impfzentren und Seniorenheimen eingesetzt werden. Dazu schlägt sie einen befristeten Einsatzstellenwechsel vor. Dieses Verfahren ist allerdings kompliziert, aufwändig und in Teilen unklar.
Um das Anliegendas wir teilen, dennoch zu unterstützen, schlagen wir folgendes, unbürokratisches Verfahren vor. Sie stellen Freiwillige, die das wünschen, bei Fortzahlung von Taschengeld, Verpflegungsgeld und Sozialversicherung für solche Tätigkeiten frei, ähnlich wie dies z. B. bei Mitarbeit bei Ferienfreizeiten oder Schöffendienst möglich ist.
Für den Freiwilligen ist es dannprivate Zeit, d. h. es ergeben sich keine Versicherungsfragen etc.

Falls Sie doch das kompliziertere Verfahren wählen möchten, können Sie hierzu natürlich gerne Infos von uns erhalten.

Wir haben auch Tipps zusammengestellt, wie Freiwillige während der Corona-Zeit eingesetzt werden können, wenn ein normaler Arbeitsalltag nicht möglich ist. Sie finden sie hier


Corona-Tests für Freiwillige in Schulen und Kitas

Ebenso wie die Lehrkräfte in Hessen sind nun auch Freiwillige berechtigt, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Auch das entsprechende Angebot für Beschäftigte in hessischen Kitas berüchsichtigt Freiwillige als "Sonstige Kräfte". Weitere Informationen finden Sie hier.

Infos zu Angeboten zur Testung in Kindergärten und Schulen in Rheinland-Pfalz finden sie hier.
Wir haben die Zusage, dass die Regelungen auch für Freiwillige gelten.


Corona-Prämie für Freiwillige

In besonders belastenden Bereichen, wo Mitarbeiter*innen eine steuerfreie Corona-Prämie erhalten, kann diese auch an Freiwillige ausgezahlt werden. Wir bitten dies wohlwollenden zu prüfen und Freiwilligen ebenfalls eine Prämie auszuzahlen, wenn auch sie einen besonders belastenden Dienst haben/hatten.


Durchführung der Bildungsveranstaltungen

Bis Mitte April 2021 werden wir alle Bildungsveranstaltungen in digitaler Form durchführen. Ggf. wird die dritte BiWo in einigen Gruppen gesplittet, sodass bis April nur drei Tage digital stattfinden und dann im Mai zwei Tage in Präsenz, wenn das dann möglich sit.


Verlängerung des Dienstes auf 24 Monate

Zur Zeit besteht die Möglichkeit sowohl das FSJ als auch den BFD auf bis zu 24 Monate zu verlängern. Das dafür notwendige Konzept haben wir erstellt.

Wichtig ist, zuerst muss man seinen Dienst auf 18 Monate verlängern, mit Beginn des 17. Monats kann man in dann auf 24 Monate verlängern.

Fragen hierzu beantwortet gerne dein/e bzw. Ihr/e zuständige/r Referent*in.


Jugendarbeit in Zeiten von Corona

Unsere Jugendeinrichtungen haben Tipps zur Jugendarbeit in Zeiten von Corona zusammengestellt. Diese werden laufend aktualisiert.

https://familienzeit.bistumlimburg.de/beitrag/jugendarbeit-und-corona/

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